Fakten:

Mit 1 L CO2-Equivalenten (eq) kommt man mit dem Auto durchschnittlich 5.1 km weit. Im Zug (Regionalverkehr) sind es 118.7 km und im Zug (Fernverkehr) 144.5 km. Fahrzeugherstellung, -unterhalt, Fahrweg und indirekter Betrieb sind in diese Daten miteingerechnet.

Der durchschnittliche Schweizer legt jährlich eine Strecke von 8‘687 km mit dem Auto zurück. Dies entspricht einem Aussstoss von rund 1703 L CO2 eq pro Jahr.

CO2 eq-Verbrauch für die gleiche Strecke beim vollständigen Umstieg vom Auto auf den Regionalverkehr: 73 L CO2 eq pro Jahr.

Daraus ergibt sich eine jährliche Einsparung von 1630 L CO2 eq. Dies entspricht rund einem Drittel des innerhalb der Schweiz verursachten CO2 eq-Ausstosses einer Schweizerin (5 L).

Folgerung:
Durch den Umstieg vom Auto auf den Zug lässt sich eine grosse Menge an CO2 eq einsparen. Nur schon wenn wir Autoreisen vollständig durch Reisen in Regionalzügen ersetzten, könnten wir im Durchschnitt ein Drittel unseres jährlichen CO2 eq-Ausstosses (der innerhalb der Schweiz anfällt) einsparen. Effektiv wäre die durchschnittliche Einsparung durch den Umstieg vom Auto auf den Zug jedoch noch grösser, da höchst wahrscheinlich auch Autofahrten über längere Strecken stattfinden, die durch den noch energiesparenderen Zug-Fernverkehr ersetzt würden.

Weiterführende Literatur/Quellen:

https://www.mobitool.ch/de/tools/vergleichsrechner-v2-0-15.html

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Wälder spielen für die Speicherung von Kohlenstoff eine wichtige Rolle - das ist den meisten Menschen bekannt. Dass Moore aber noch mehr Kohlenstoff speichern wäre wohl für viele neu.

Fähren werden oftmals als klimaschonendende Alternative zum Flugzeug genannt. Aber sind sie tatsächlich so umweltschonend?

Fakten:
Ein Mofa verbraucht rund 100 g CO2 pro Kilometer Ein E-Roller hingegen emittiert lediglich 30 g CO2 pro Kilometer. Produktion, Wartung und infrastruktureller Platzverbrauch sind in diese Werte ebenso eingerechnet wie die Lasten des direkten Betriebs. Die Berechnungsgrundlagen und die Zusammensetzung des CO2-Totalverbrauchs sind hier zu finden.

Folgerung:
Der Umstieg vom Mofa auf einen E-Roller ist sinnvoll, auch unter Berücksichtigung der Herstellungs- und Wartungskosten. Denn dabei werden, wie in der Grafik auf der verlinkten Seite ersichtlich, viel weniger CO2-Emissionen verursacht als durch die Nutzung eines herkömmlichen Mofas.

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Im Internet shoppen ist praktisch und kann Zeit sparen. Ob wohl unser Portemonnaie und die Umwelt auch Fans davon sind?

Als Weltgemeinschaft müssen wir zusammenhalten — besonders im Kampf gegen den Klimawandel.

Die Kuhmilch wird am heutigen internationalen Weltmilchtag als „natürliches und gesundes Getränk für alle Altersgruppen“ angepriesen. Doch sie ist mit grossen Belastungen für Tier, Mensch und Umwelt verbunden.

Steigende Temperaturen, tauender Permafrost, lange Dürren und gehäufte Hitzewellen im Sommer. Die Schweiz ist besonders stark von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. Es braucht deshalb ein revidiertes CO2-Gesetz mit entschlosseneren Massnahmen.

Fakt: Die häufigsten Schmerzmittel, welche in der Schweiz gegen Kopf- und Rückenschmerzen eingenommen werden, sind Paracetamol, Ibuprofen, Acetylsalicylsäure (Aspirin) und Naproxen. Diese Medikamente besitzen vergleichbare Wirkstoffe, welche auch als API („active pharmaceutical ingredients“) bezeichnet werden. Die Treibhausgas-Intensität der Medikamente beträgt dabei zwischen 2.3 und 7.8 gCO2/gAPI, wovon Naproxen am unteren und Paracetamol am oberen Ende der Skala angesiedelt sind. Einflussgrössen wie Verpackung und Transport sind in diese Werte noch nicht einbezogen.
Beispielsweise in Österreich verursacht der Konsum von Paracetamol rund 400t CO2 pro Jahr. Für alle vier Medikamente zusammen errechnet dieselbe Studie jährlich eine Treibhausgasemission von knapp 700t CO2.

Folgerung: Während die Gesundheitsindustrie versucht, gegen die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels anzugehen, ist sie selbst eine Verursacherin. Nicht nur durch die hohen Treibhausgasemissionen, sondern auch durch die steigende Konzentration von Arzneistoffen und deren Metaboliten in unseren Gewässern und Kläranlagen wird die Gesundheitsbranche zur Klimasünderin.

Vor allem bei leichten Gebrechen wie Kopfschmerzen ist zu empfehlen, auf phytotherapeutische Heilmittel wie beispielsweise Pfefferminzöl, Zitronensaft oder Schlüsselblumen-Blüten zurückzugreifen. Auch das Trinken eines Glases Wasser, die Herabsetzung der Leuchtkraft von Monitoren oder eine entspannende Ruhepause können bereits Abhilfe schaffen.

 

weitere Informationen:
Klima + Energiefonds: Health Footprint

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Fakt
Edelstahltrinkflasche haben in den letzten Jahren deutlich an Beliebtheit gewonnen. Immer öfters ersetzen sie Ein- oder Mehrwegwegflaschen aus PET, Glas und Alu.
Edelstahl besteht in der Regel aus bis zu acht verschiedenen Metallen. Hauptbestandteile sind – neben dem Eisen – Nickel und Chrom. Der weltweit grösste Edelstahl-Produzenten ist China. Der Transportweg des Materials ist daher im Vergleich zu einer inländischen Glasproduktion lange. Die Produktion von Edelstahl verursacht inklusive Vorkette ein Treibhauspotenzial von ungefähr 4.53kg CO2/kg. Jedoch kann die Trinkflasche aus bis zu 80% legiertem Schrott hergestellt und somit die Verwendung von begrenzten Ressourcen minimiert werden. Zudem ist der Werkstoff zu 100% recyclingfähig und schliesst damit den Materialkreislauf. Viele Produzenten greifen bei der Herstellung ausserdem auf erneuerbare Energieträger zurück.

Folgerung
Edelstahl bildet eine gute Alternative zu anderen Mehrwegflaschen aus Plastik oder Glas. Im Gegensatz zu Plastikflaschen ist der langlebigere Edelstahlbehälter geschmacksneutral, schadstofffrei und hygienisch. Obwohl Glasflaschen im Schnitt einen kleineren CO2-Fussabdruck haben, so kann die Edelstahlflasche trotzdem bevorzugt werden, da sie nahezu unzerstörbar ist und auch hier eine längere Gebrauchsdauer erlaubt.

weitere Informationen:
Carbotech, A. G., & Basel, B.: Ökobilanz Getränkeverpackungen
Informationsstelle Edelstahl Rostfrei
Trinkflaschen im Vergleich

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